WAS KANN ICH MACHEN, um eine tragende/führende/behütende, göttliche Gegenwart in meinem Leben zu spüren?

  • John sagt:

    Beten!

  • Andreas sagt:

    Ab und an mal die Kirche besuchen! Ich mag die Atmosphäre dort, die Kerzen, das Singen.

  • Friedrich sagt:

    Es Dir wirklich wünschen und offen dafür sein, dass es passieren kann. Eventuell in einen inneren Dialog mit dieser Macht oder diesem Gott eintreten, in Kontakt treten, Deine Sehnsucht ausdrücken oder einfach nur fühlen.

  • Gustav sagt:

    Ehrlich mit Deinem Gott oder der höheren Macht kommunizieren. Schimpfe ruhig auch, entschuldige Dich, drücke Gefühle aus. Sehnsucht, Schmerz, Einsamkeit, Hoffnung, Wünsche, Beziehungsgefühle allgemein. Oder erzähle ihm/ihr von Dir, Deinen Sorgen, Deinen Freuden, Deinem Leben.

  • Ahmid sagt:

    Aus dem Buch „Der Prophet“ von Khalil Gibran:
    „Dann sagte eine Priesterin: Sprich uns vom Gebet.
    Und er antwortete und sagte: Ihr betet in eurer Not und Pein. Würdet ihr doch auch in der Fülle eurer Freude und in den Tagen des Überflusses beten.
    Denn was ist das Gebet anderes als die Entfaltung eurer selbst in den lebendigen Äther hinein? Und wenn es zu eurem Trost ist, das Finstere in euch in den Raum zu ergießen, ist es auch zu eurer Freude, die Morgenröte eures Herzens darin zu verströmen. Und wenn ihr nichts anderes könnt als weinen, wenn eure Seele euch zum Beten aufruft, sollte sie euch trotz des Weinens immer und immer wieder dazu anspornen, bis ihr lacht.
    Wenn ihr betet, erhebt ihr euch und trefft in den Lüften jene, die zur selben Stunde beten und denen ihr nur im Gebet begegnen könnt. Daher soll euer Besuch in diesem unsichtbaren Tempel nur der Verzückung und süßen Kommunion dienen. Denn wenn ihr den Tempel aus keinem anderen Grund betreten solltet, als zu bitten, werdet ihr nicht empfangen. Und wenn ihr ihn betreten solltet, um euch zu erniedrigen, werdet ihr nicht erhöht!
    Es ist genug, dass ihr den unsichtbaren Tempel betretet. Ich kann euch nicht lehren, wie man in Worten betet. Gott hört nicht auf eure Worte, außer wenn er selber sie durch eure Lippen ausspricht. Und ich kann euch nicht das Gebet der Meere und der Wälder und der Berge lehren. Aber ihr, die ihr aus den Bergen und den Wäldern und den Meeren geboren seid, könnt ihr Gebet in eurem Herzen finden.Und wenn ihr nur in der Stille der Nacht hinhört, werdet ihr sie schweigend sagen hören:
    „Unser Gott, der du bist unser geflügeltes Ich, es ist dein Wille in uns, der will. Es ist dein Wunsch in uns, der wünscht. Es ist dein Drängen in uns, das unsere Nächte, die dein sind, in Tage verwandelt, die auch dein sind. Wir können dich um nichts bitten, denn du kennst unsere Bedürfnisse, ehe sie in uns geboren sind. Du bist unser Bedürfnis, und indem du uns mehr von dir gibst, gibst du uns alles.“

  • Mach DAS – Bücher geben Dir in der Praxis bewährte und umsetzbare Impulse, die Dich voran bringen.

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